Kurz gesagtTageslicht statt Blitz, ein ruhiger heller Hintergrund, erst das ganze Stück von vorn und hinten, dann die Details wie Stempel, Herstellerzeichen und Schäden. Je Stück genügen meist drei bis sechs Fotos.
Warum gute Fotos so viel ausmachen
Wir können nur einschätzen, was wir sehen. Ein scharfes Foto eines Herstellerzeichens oder einer Rückseite entscheidet oft darüber, ob ein Stück original ist und wie wir es bewerten. Gute Bilder ersparen Rückfragen und führen schneller zu einem verlässlichen Angebot.
Ihre Ausrüstung: Das Smartphone reicht
- Ein aktuelles Smartphone in der höchsten Auflösung, ohne Filter
- Ein Fenster mit Tageslicht
- Ein ruhiger, heller Hintergrund: Tischtuch, weißes Papier oder grauer Karton
- Optional ein Lineal oder Maßband, um die Größe zu zeigen
Licht und Hintergrund
Am besten fotografieren Sie tagsüber in der Nähe eines Fensters, aber nicht in praller Sonne. Schalten Sie den Blitz aus: Auf Metall, Emaille und Glas erzeugt er Spiegelungen, die Details verdecken.
Ein weißes Blatt Papier, schräg neben das Stück gestellt, hellt dunkle Seiten auf. Achten Sie darauf, dass Ihr eigener Schatten nicht auf das Stück fällt.
Die Grundregel: erst das Ganze, dann die Details
- Übersicht: bei mehreren Stücken zuerst alles zusammen auf einem Bild
- Vorderseite und Rückseite jedes Stücks, formatfüllend
- Details: Stempel, Herstellerzeichen, Nummern, Beschriftungen
- Schäden: Risse, Rost, fehlende Teile, Reparaturen
- Zubehör: Etui, Scheide, Urkunde, Verpackung
- Größe: bei Bedarf ein Lineal daneben legen
Tipps nach Art des Stücks
- Orden: Vorder- und Rückseite einzeln, Nadel oder Befestigung von der Seite, Punzen und Herstellerzeichen in Nahaufnahme, Band und Etui.
- Dolche und Bajonette: mit und ohne Scheide, Klinge beidseitig, Herstellerzeichen an der Klingenwurzel, Griff und Parierstange von mehreren Seiten.
- Helme: von allen Seiten, Innenansicht mit Futter und Kinnriemen, Stempel im Inneren.
- Uniformen: vorn und hinten flach ausgelegt, Etiketten im Futter, Abzeichen und Knöpfe in Nahaufnahme.
- Dokumente und Fotos: Umschlag, beschriebene Seiten, Stempel und Unterschriften; bei Alben einige typische Doppelseiten.
- Porzellan: von mehreren Seiten, die Bodenmarke scharf und ohne Spiegelung.
Häufige Fehler
- Unscharfe Bilder: Tippen Sie zum Scharfstellen auf das Stück und halten Sie kurz still.
- Zu dunkel oder mit Blitz: lieber näher ans Fenster gehen.
- Abgeschnittene Stücke: Das ganze Stück muss auf mindestens ein Bild.
- Nur eine Seite: Gerade Rückseiten verraten oft am meisten.
- Filter oder Bearbeitung: Farben und Details müssen echt bleiben.
- Vorher gereinigt: Bitte fotografieren Sie alles im Originalzustand.
Fotos senden
Über unser Formular können Sie bis zu 10 Dateien mit je maximal 20 MB senden. JPG, PNG, HEIC vom iPhone und PDF sind möglich. Weitere Bilder schicken Sie gern per WhatsApp an +49 30 6500 1800.
Häufige Fragen
Wie viele Fotos brauchen Sie?
Je Stück meist drei bis sechs: eine Gesamtansicht vorn und hinten, dazu die wichtigsten Details. Bei großen Nachlässen zuerst Übersichtsfotos.
Kann ich auch ein Video schicken?
Über das Formular nicht. Ein kurzes Video können Sie per WhatsApp senden. Für die Einschätzung sind gute Fotos aber meist aussagekräftiger.
Meine Fotos sind zu groß für das Formular. Was tun?
Senden Sie weniger Dateien auf einmal oder schicken Sie die übrigen Bilder per WhatsApp oder E-Mail.
